Dark Knight

Batman Begins war großes Kino. Christopher Nolan hat es tatsächlich geschafft, dem schon etwas schlaffen Franchise neues Leben einzuhauchen und eine neue Perspektive abzugewinnen. Die Erwartungen an Dark Knight waren hoch, und die Fanboys sind sich einig: Der beste Batman, ach was, Film aller Zeiten, und Heath Ledger muss den Oscar kriegen.

I beg to differ.

Dark Knight ist prätentiös, zu lang und völlig überschätzt. Irgendwo in diesen konfusen 152 Minuten (zweieinhalb Stunden) steckt ein passabler Actionfilm, aber Nolan und seine Figuren verheben sich am eigenen Bedeutungswillen.

Und Ledger? Wäre ihm diese ergebene Wertschätzung auch zuteil geworden, wenn er sich nicht vorher das Licht ausgeknipst hätte? Zugegeben: Ledgers Joker hat was. Die Eröffnungsszene ist toll, leider können der Film und sein Star das damit gegebene Versprechen nicht einlösen. Der Joker gleitet in Manierismen und Chargieren ab. Ledger klaut sich seine Ticks zusammen (Goldblum, The Fly) und übergeigt jede Szene.

Weniger wäre mehr gewesen. Leider kriegt er wohl den Oscar, weil es so eine schöne Geschichte ist und Hollywoods Elite ganz ergriffen von sich selbst stehend applaudieren kann.

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