Ausbeutung

Die taz hat Jubiläum und Relaunch. Toll. Gratulation an das Zentralorgan der deutschen Gutmenschen. Aber wenn das gute Gewissen des linken Establishments sich mal wieder über die Ausbeutung bei Discountern aufregt, muss ich zum Eimer greifen. Es gibt Leute bei der taz, die verdienen auch nicht viel mehr als eine Kassiererin bei Lidl. Und das sind nicht die Praktikanten, die kriegen vermutlich gar nichts. Sondern gestandene Journalisten mit Erfahrung und guter Ausbildung. Von angemessener Bezahlung können die nur träumen. Ist diese Art der Ausbeutung dann okay, weil für ein höheres Gut?

2 Antworten

  1. Hi,

    sicher hast du recht, wenn du schreibst, dass es anderswo auch Ausbeutung gibt… aber was kann das für ein Argument sein?

    Wenn Leute bei einem effektiven Nettostundenlohn von weniger als 2Euro landen, weil sie hunderte von unbezahlten Überstunden entgegen ihren Arbeitsverträgen leisten, muss ich zum Eimer greifen.

    Ausbeutung ist nie okay, egal für welches Gut.

    Stefan

  2. Irgendwie hast du da was falsch verstanden.

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