Qualitätsjournalismus

Der Presserat rügt mal wieder, und hat diesmal viel zu tun. Doch unter der ganzen Empörung über die unterirdische WinnendenBerichterstattung insbesondere der Bild-Zeitung droht diese kleine Perle unterzugehen:

Die TAZ erhält eine nicht-öffentliche Rüge wegen eines Verstoßes gegen die Ziffern 2 und 8 des Pressekodex für ihre Berichterstattung über einen Sorgerechtsstreit. Eine Mutter hatte ihr Kind nach Konflikten mit deutschen Behörden ins Ausland entführen lassen. Der Ausschuss hält die Berichterstattung für einseitig, denn der Vater des Kindes war zu den Vorwürfen nicht befragt worden. Dies hätte die journalistische Sorgfaltspflicht geboten. Zudem ist der Vater in dem Beitrag identifizierend dargestellt, ebenso macht die Redaktion identifizierende Angaben über die Familie. Dies wertet der Ausschuss als einen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte.

(Quelle)

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