Arm, aber sexy

Ökonomisch betrachtet befindet sich die Stadt an der Spree seit Jahrzehnten auf der Schattenseite. Der Abstand zu den anderen Metropolen ist riesig. Die Wirtschaftsleistung von München, Köln, Frankfurt oder Hamburg liegt mindestens 30 Prozent höher, hat jetzt das Deutsche Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) errechnet. […]

Aus dem Vergleich der wirtschaftlichen Situation Berlins mit der anderer großer Städte in Deutschland und Europa errechnet das DIW, dass die Stadt rund 370.000 Arbeitsplätze weniger hat, als bei ihrem Bevölkerungspotential „normal“ wäre.

Steht so beim Spiegel. Offenbar haben das die Berliner Vermieter noch nicht ganz mitbekommen. Die denken, Berlin sei schon wie Hamburg und freuen sich über die schwäbischen Doppelverdienerfamilien aus dem Dunstkreis von Bundestag, Regierung und Lobby, die im Prenzlauer Berg Fantasiemieten für mittelmäßige Altbauwohnungen zahlen. Der Mieterverband beklagt die Verdrängung der weniger Wohlhabenden aus dem Stadtzentrum, wo die Polit-, Medien- und Promikamarilla bald unter sich ist.

Ich will aber nicht nach Spandau.

There are no comments on this post.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: