Action, Baby

Manchmal stolpert man beim Lesen über Sätze. Letztens wieder so einer, in einem NYT-Artikel über Kathryn Bigelow.

She’s steered clear of the industry ghetto to which female directors are usually consigned, bypassing the dreaded chick flick for stories and archetypes traditionally if reductively seen as the province of men.

Frauen dürfen in Hollywood höchstens bei Chickflicks auf dem Regiestuhl Platz nehmen, das ganz große Kino bleibt Testoronbolzen wie Michael Bay oder Versagern wie McQ vorbehalten. Dabei ist jeder Furz, den Frau Bigelow lässt, interessanter als alles, was Bay, McQ und Konsorten jemals machen werden.

Bigelow hat die Popkultur zweier Jahrzehnte maßgeblich geprägt – und das mit nur zwei Filmen: Near Dark (was macht eigentlich Jenny Wright?) und Point Break. Auch Strange Days und selbst near misses wie K-19 The Widowmaker sind noch ansprechender als die überproduzierten Effektspektakel, die heute so als großes Kino durchgehen. Ich bin gespannt auf The Hurt Locker.

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