Business as usual
24. Februar 2009

Vier Monate nach ihrem umrühmlichen Ableben sorgt Gruner’s Kampfblatt für besserverdienende Friseure „Park Avenue“ nochmal für ein kleines Skandälchen in Medienkreisen. Anlass für die mittlere mediale Erregungswelle ist eine voll olle Kamelle: Ein inzwischen ergänzter Blogeintrag der Huffington Post vom vergangenen Juli, der sich über den exklusiven Zugang der Park-Avenue-Autorin Steffi Kammerer zu Michelle Obama wundert. Die ließ daraufhin über ihr Team mitteilen, mit Kammerer nie gesprochen zu haben.

Aufgefallen ist das diesseits des Atlantiks nicht weiter. Lanu hat’s heute ausgegraben (Update: Gerade fische ich einen anonymen Hinweis auf die Huffpo-Geschichte aus dem Spam-Folder, Dank an ‚George Orwell‘). Was folgt ist ein Possenspiel deutscher Journalistendarsteller: Turi2 greift die Geschichte auf, Meedia schreit „Ente“ und Turi rudert mit einem winselnden „Sorry“ zurück. Während sich Lanu laut lachend zurücklehnt und das armselige Stück zu genießen scheint, möchte ich ausnahmsweise mal Niggemeier zitieren: Geht bitte sterben.

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Wahre Worte IV
14. Februar 2009

Barack Obama hasn’t sent out a single Twitter message since taking office. Where are his priorities?
– David Pogue.